#eskarinaliest: Planetenwanderer (George R.R. Martin)

Buchcover von PlanetenwandererNach zwei Sachbüchern sollte es im März etwas anderes zum Lesen sein. Meine Arbeitekollegin Melanie hat Ende Februar das Buch „Planetenwanderer“ von George R.R. Martin geborgt. Schon auf den ersten Blick sah dieses Buch nach einer Challenge aus. Ziemlich dick, das Ding (511 Seiten im Taschenbuchformat).

Nicht nur deswegen habe ich es erst im Juli geschafft, den Planetenwanderer (endlich) auszulesen. Die Arbeit, das Privatleben meine Faulheit und unter anderem auch Netflix sind daran schuld, dass ich nun satte 4 Bücher für meine #12BooksChallenge im Rückstand bin.

Ok, ich habe im April ein pseudo „Pixie“-Buch vom Hofer über einen Hasen, der Schluckauf hat, gelesen. Aber ich denke, das gilt nicht.

Umso mehr freut es mich, dass ich den Planetenwanderer endlich fertig habe. George R.R. Martin kann also nicht nur Game of Thrones 😉

Planetenwanderer – Worum geht’s? (eher keine Spoiler)

Die Story ist gar nicht so einfach erzählt und ich möchte wirklich nichts vorweg nehmen. Viele Zeitsprünge machen besonders den Anfang des Buches ein wenig schwierig zu lesen. Ich zumindest kannte mich nicht immer aus und musste schon mal eine Seite zurückblättern und eine Minute darüber nachdenken wo „wir“ denn jetzt gerade sind.

Im Grunde geht es aber um das All und verschiedene Planeten darin. Manche dieser Planeten stecken immer wieder mal in Schwierigkeiten und brauchen Hilfe. Und hier (eigentlich schon früher, aber das ist wirklich ein bisschen kompliziert) kommt auch schon unser (Anti-)Held ins Spiel: Haviland Tuf. Ein witziger und interessanter Charrakter, den man sich nach der sehr detaillierten Beschreibung im Buch wirklich außerordentlich gut vorstellen kann. Nicht immer sympathisch, muss man ihn dann irgendwie doch mögen. Stellenweise ist das Buch etwas langatmig und (für mich) anstrengend zu lesen. Viele Details, viele Umschreibungen machten es für mich teilweise ein wenig zäh. Oft habe ich dann aber doch wieder ganz schön schmunzeln müssen und konnte gar nicht mehr aufhören. Man muss aber das Genre mögen. Weltall und so. Ich mag ja Fantasy eigentlich schon – bin da aber eher aus der Zauberei-Fraktion (Hallo Eskarina !).

Das Buch ist im Grunde eine Geschichte über Entwicklungshilfe und über Macht, Machtmißbrauch und „Gott-spielen“. Und in Wirklichkeit ist es auch eine Geschichte über Katzen. Die haben in dem Buch nämlich irgendwie eine ganz besondere Rolle. Vielleicht hat es mir meine Kollegin auch genau deswegen empfohlen 😉

Prädikat: lesenswert, aber nur wenn man Fantasy, Weltall und enorme Detaillverliebtheit mag. Achja – und ein T-Rex kommt auch vor!

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