Oida Depperter, bist augrennt? – Shitstormen auf Österreichisch

gschissnGemeinsam mit Fabian Lebersorger durfte ich am 3. Mai bei der re:publica (größte deutschsprachige Konferenz zum Thema Soziale Medien und digitale Gesellschaft) ein ganz wunderbares Thema besprechen: Österreichische Schimpfkultur im Netz. Mit dem Sessiontitel: „Oida Depperter, bist augrennt? – Shitstormen auf Österreichisch #oidaRP“ haben wir – wie wir meinen – einen ziemlich knackigen Titel gefunden. Denn: Nach Jahren der Verstädnigungsschwierigkeiten mit unseren deutschen Freunden und Freundinnen, war es uns ein Anliegen, der Community näher zu bringen, was „die Ösis“ da im re:pubica-Pausenhof so von sich geben, wenn sie das WLAN als „gschissen“ und den Regen als „Oasch“ bezeichnen.

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Social Media und Recht – der Workshop

Am 18. Oktober durfte ich für die wunderbaren Mitglieder des Netzwerks Digitalista einen Workshop zum Thema Social Media und Recht abhalten.

Die Themen waren:

  • Blogging und Recht
  • Urheberrercht
  • Verwendung von (fremden) Fotos im Blog
  • Blogger Relations (Kooperation mit Unternehmen)
  • Werbung im Internet
  • Online-Informationspflichten für Unternehmen
  • Gewinnspiele und Wettbewerbe

Es war wunderbar und hat auch mir super viel Spaß gemacht – auch ich lerne in jedem Workshop wieder etwas Neues – egal auf welcher Seite des Beamers ich stehe :)

Hier gibt’s die Präsentation zum Nachlesen und Durchklicken – Freue mich immer über Feedback!

 

Bällebad für alle!

Bällebad
Ein Bällebad, wie wunderbar!

Heute war ein witziger Tag. Irgendwann poppte in einer Diskussion auf Twitter das Thema „Bällebad“ auf. Begonnen hat alles ganz anders, eigentlich. Nämlich mit einer Diskussion rund um das Thema Informationsfreiheitsgesetz – gestartet durch diesen Blogbeitrag auf informationsfreiheit.at. Die NEOS twitterten in der weiteren Diskussion flolgendes:

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Privatverkäufe im Internet: Ich habe eine Waschmaschine gekauft….

… oder so.

Bild einer WaschmaschineLetzte Woche ging meine gute alte Waschmaschine kaputt. Nach knapp 8 Jahren treuer Dienste und 2 verschiedenen Wohnungen sagte sie leise „Adieu“. Ich war ihr nicht böse. Aber: „Eine neue Maschine muss her“. In 2.0 Zeiten kauft man sowas ja gerne mal im Internet und als Sparfuchs durchaus auch mal gebraucht. Eine ganz neue sollte es dann im nächsten Jahr werden. Jetzt also erst mal irgendwas halbwegs zuverlässiges, das man dann vielleicht auch wieder weiter verkaufen kann. Weiterlesen

Die Leute. Sie machen mich wütend und traurig.

Ich muss was sagen. Ich halt es nicht mehr aus.

Eigentlich wollte ein wenig Blog-Pause machen. Und eigentlich will ich diesen Blogbeitrag gar nicht schreiben (müssen). Und ich muss es nun doch schreiben. Sonst platze ich. Nationalratswahlen waren. Und da wird schon mal ein bisserl gestritten und ja, ich habe das Gefühl der Ton war mancherorts (im Netz) ein wenig härter. Das macht ja auch durchaus ein bisserl Spaß. Aber es gibt etwas, das mich wirklich extrem stört. Nein, nicht  stört. Etwas das mich wirklich traurig und wütend macht.

Und zwar: die Leute.

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Catbearding – Moustache war gestern. Heute trägt man Katze!

catbearding
Auch ich habe Catbearding mit einer meiner Katzen ausprobiert

Ein neuer „Trend“ geistert durchs Web. Beim catbearding fotografieren sich Menschen mit einer Katze vor Mund und Nase – in einem Winkel, dass es aussieht als hätte man einen Bart – Ich empfehle dazu den Hashtag #catbearding auf Instagram zu verfolgen. Schon 2011 wurde versucht diesen Trend auf einem tumblr zu etablieren – damals noch erfolglos. Warum catbearding gerade jetzt von mehreren UserInnen aufgeschnappt wurde, kann (wie bei so vielen anderen Internet-Phänomenen) kaum erklärt werden. Vielleicht aber, weil es nach #Planking, #Vadering, #Hadouken, Gangnam Style und Harlem Shake Zeit für was neues wird. Und eventuell auch, weil es nach LolCats  (die hoffentlich nie alt werden) Zeit für neuen Cat Content wird. Weiterlesen

Undercreative but overnice. Oder auch: Eigentlich wollte ich mich ärgern.

dämmt besser?
dämmt besser?

Seit einigen Wochen schon fahre ich an einem Werbeplakat, das mir zu denken gibt, vorbei. Ich verstehe es einfach nicht. Auf besagtem Plakat sieht man ein Frauengesicht auf dem „dämmt besser“ steht. Sonst nicht viel mehr.

„Was soll das bedeuten? Warum dämmt ein Frauengesicht besser? Warum dämmt gerade dieses Gesicht besser? Was will mir das Unternehmen damit eigentlich sagen?“ – geisterte mir durch den Kopf.

Na da schreibst du die einfach mal an und fragst sie selber. Dachte ich mir. Die werden eh nie antworten. Dachte ich mir. Und dann schreibst du einen super Blogbeitrag in dem du dich über diese unsinnige Werbung aufregst und auch noch darüber, dass dir die Firma nicht antwortet. Dachte ich mir. Weiterlesen