Oida Depperter, bist augrennt? – Shitstormen auf Österreichisch

gschissnGemeinsam mit Fabian Lebersorger durfte ich am 3. Mai bei der re:publica (größte deutschsprachige Konferenz zum Thema Soziale Medien und digitale Gesellschaft) ein ganz wunderbares Thema besprechen: Österreichische Schimpfkultur im Netz. Mit dem Sessiontitel: „Oida Depperter, bist augrennt? – Shitstormen auf Österreichisch #oidaRP“ haben wir – wie wir meinen – einen ziemlich knackigen Titel gefunden. Denn: Nach Jahren der Verstädnigungsschwierigkeiten mit unseren deutschen Freunden und Freundinnen, war es uns ein Anliegen, der Community näher zu bringen, was „die Ösis“ da im re:pubica-Pausenhof so von sich geben, wenn sie das WLAN als „gschissen“ und den Regen als „Oasch“ bezeichnen.

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Room Escape Wien: verschiedene Angebote im Test – TEIL 2

Schild mit der Aufschrift Exit.
Exit the Room, Escape the Room – egal. Hauptsache raus.

Anfang 2015 haben meine Freundinnen Nina, Aline, Miriam und ich damit begonnen, verschiedene Room Escape Angebote in Wien zu testen. Das Ziel bei allen Room Escape Angeboten (oder auch: Live Quest, Escape Quest, Live-Escape – da gibts es viele Namen) ist das selbe: Komme binnen 60 Minuten aus dem Raum hinaus. Dabei muss man Rätsel lösen, seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder Schlösser knacken. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch die Angebote für Room Escape in Wien alle die selben sind. Ganz und gar nicht. Bisher war wirklich jedes unserer Erlebnisse ganz anders als die vorherigen. Jedesmal gab es Überraschungen, Highlights und Besonderheiten.

Wir können also allen nur raten: testet euch durch oder seht euch die Quests genau an und entscheidet, was euch wichtig ist (knifflige Denksportaufgaben, durchgängige Stories, gruselige Settings etc.). Fünf Room Escape Angebote haben wir im Beitrag: Room Escape Wien: verschiedene Angebote im Test – TEIL 1 bereits unter die Lupe genommen. Hier geht es mit Teil 2 weiter. Weiterlesen

Lungenembo…… WAS??? – Eine 6 Jahre alte Geschichte

Krankenbesuch
Krankenbesuch 2009

Facebook hat mich Anfang Oktober an eine „alte“ Geschichte (genau genommen an ein Foto von einem Krankenbesuch von lieben FreundInnen, als ich 2009 ein Gipsbein hatte) erinnert. Und diese Erinnerung wiederum war es, die mich dazu veranlasst hat, die Geschichte, die ich damals über die „alte“ Geschichte (damals war sie ja noch nicht alt) geschrieben habe, hier in meinem Blog zu teilen. Begonnen hat alles am 10.10.2009. Aber eigentlich ging es erst am 30.10.2009 so richtig los. Ich teile hier normalerweise nicht so persönliche Stories. Aber „Lungenembo…WAS?“, ist nicht nur eine Geschichte über mich, sondern auch eine Geschichte über Parties, Verletzungen, potschert sein, über unser Gesundheitssytsem, über Freundschaft und allen voran eine Geschichte darüber, dass man vieles im Leben mit Humor nehmen muss, um es durchzustehen.

10.10.2009

Es ist etwa 06:00 in der Früh. Der F und ich sind auf der Nachhochzeitsfeier (also quasi die Feier nach der eigentlichen Feier) der frisch vermählten Eheleute M und A V. Stimmung: ausgelassen, Alkoholpegel: Naja, sicher nicht 0.0 Promille, aber es geht noch gut. Zumindest bei mir. Den F hat’s vor 2 Stunden schon erwischt und er ist auf der Couch ins Schlafkoma gefallen. Nicht wachzubekommen. Ich will doch aber heeiiiim….. Weiterlesen

Room Escape Wien: verschiedene Angebote im Test – TEIL 1

Schild mit der Aufschrift Exit.
Exit the Room, Escape the Room – egal. Hauptsache raus.

Mit FreundInnen mehr unternehmen. Auch das war einer meiner Vorsätze für 2015. Und weil es mit der Mädels-Gruppe auch andere Dinge als Prosecco trinken, zur Maniküre gehen, tratschen oder sporteln (keine Frage, das machen wir auch alles gerne!) zu machen gibt, war der Groupon-Gutschein für ein Room Escape Erlebnis im Februar genau das richtige für uns! Weiterlesen

#12bookschallenge Nummer drei – Planetenwanderer (George R.R. Martin)

Buchcover von PlanetenwandererNach zwei Sachbüchern sollte es im März etwas anderes zum Lesen sein. Meine Arbeitekollegin Melanie hat Ende Februar das Buch „Planetenwanderer“ von George R.R. Martin geborgt. Schon auf den ersten Blick sah dieses Buch nach einer Challenge aus. Ziemlich dick, das Ding (511 Seiten im Taschenbuchformat).

Nicht nur deswegen habe ich es erst im Juli geschafft, den Planetenwanderer (endlich) auszulesen. Die Arbeit, das Privatleben meine Faulheit und unter anderem auch Netflix sind daran schuld, dass ich nun satte 4 Bücher für meine #12BooksChallenge im Rückstand bin.

Ok, ich habe im April ein pseudo „Pixie“-Buch vom Hofer über einen Hasen, der Schluckauf hat, gelesen. Aber ich denke, das gilt nicht.

Umso mehr freut es mich, dass ich den Planetenwanderer endlich fertig habe. George R.R. Martin kann also nicht nur Game of Thrones 😉

Planetenwanderer – Worum geht’s? (eher keine Spoiler)

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#Waschmaschinengate: the final chapter

Eine Katze in einer WaschmaschineKönnt ihr euch noch erinnern? Ich habe eine Waschmaschine gekauft. Im Internet über eine Anzeige auf willhaben. Von einer Privatperson. Im Herbst 2013! Dann hat das Drama begonnen.

Und endlich können wir dieses Jahr dieses Thema abschließen. Der letzte Akt im #Waschmaschinengate ist geschrieben. Und hier gibts nun die komplette Story zum Nachlesen. Zuerst mal eine kurze Rückschau:

Previously on #Waschmaschinengate:

Ingrid hat eine Waschmaschine über willhaben gekauft. Leider hat das Ding nicht (wie in der Anzeige beschrieben) funktioniert und die Verkäuferin war trotz wiederholtem Versuch weder per Mail noch per Telefon erreichbar. Also erstatte Ingrid Anzeige bei der Polizei weil sie sich betrogen fühlte. Die Polizei hat dann Ermittlungen aufgenommen und potenzielle TäterInnen ausgeforscht. Nach Begutachtung mehrerer Fotos war klar: Diese Person war es, die uns die Waschmaschine gebracht hat! Und dann passierte lange Zeit nichts. Bis eine Ladung zu einer Gerichtsverhandlung kam. Diese hätte im Winter 2014 stattfinden sollen. Die Verhandlung wurde kurz vor dem angesetzten Termin abgesagt. Richterwechsel. Die neue Ladung kam im Februar, für eine Verhandlung im März. Mit erweitertem Tatbestand. Die Anklage lautete nun nicht mehr „nur“ Betrug (§ 146 StGB) sondern auch: schwerer, gewerbsmäßiger Betrug (§§ 147 und 148 StGB). Aber auch die Verhandlung im März fand nicht statt (obwohl wir brav zum Gericht gedackelt sind) – die Angeklagte und ein Zeuge sind nicht vor Gericht erschienen. Na super.

Doch dann: Alles neu, macht der Mai

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Caffè sospeso – Kaffee spendieren in Wien

Zwei KaffeeIch habe heute einen Artikel via Facebook entdeckt, in dem über ein ein Salzburger Lokal berichtet wird, das die italienische Idee des „ausgesetzten Kaffee – Caffè Sospeso“ umsetzt. Dabei geht es darum, nicht nur für sich selber einen Kaffee zu bezahlen, sondern auch noch einen weiteren, den man aber nicht konsumiert sondern den das Lokal „aufhebt“. Die Idee ist, dass man damit jemand anderem einen Kafee spendiert und dadurch z.B. Bedürftige und Obdachlose die Möglichkeit bekommen sollen einen gratis Kaffee in einem Kafeehaus in angenehmem Ambiente zu trinken.

Ich teilte also den Artikel mit dem Kommentar: „Sehr gut! Bitte auch bald in Wien. Möchte auch Kaffee spendieren!“. Meine FreundInnen belehrten mich eines Besseren und teilten mir prompt mit, dass es bereits einige Lokale in Wien gibt, wo das geht. Und weil ich Listen so mag, finde ich die Übersicht auf der Website „Sospeso-Bohnuskaffee“ natürlich super! Hier kann man schnell sehen, in welchen Lokalen in Österreich man Kafee „aufheben“ lassen kann. Weiterlesen

Held des Monats März 2015: Der nette Herr von der Hausreinigungsfirma

MüllsäckeUnser Wohnhaus wird von einer Reinigungsfirma in Stand gehalten. Die kommen regelmäßig und wischen die Böden, die Fenster usw.  So auch (ca) am dritten Mittwoch im März. Wie (fast) jeden Tag gehe ich frühmorgens aus der Wohnung und will noch den Müllsack mitehmen, den ich kurz vorher hinaus gestellt habe, damit ich ihn nicht vergesse. Ich gehe also bei der Tür hinaus, aber weit und breit kein Müllsack mehr. Weiterlesen